Ein Bericht von Andrea Fritschi
An der zweitletzten Runde der Saison in Rickenbach-Wilen durfte sich der Faustball STV Schlieren bei bestem Faustballwetter mit Faustball Widnau 2 und TSV Jona Faustball 2 messen. Die Ausgangslage war klar: Mit mindestens einem Sieg wollte das Team auf Kurs für das angestrebte Saisonziel bleiben. Bei strahlendem Sonnenschein und idealen Bedingungen war die Motivation entsprechend hoch. Die Mannschaft wusste, dass jeder Punkt in dieser entscheidenden Phase der Saison zählt. Mit viel Einsatz, Teamgeist und der nötigen Konzentration ging Schlieren die beiden wichtigen Partien an. Das Ziel war deutlich definiert: Mindestens ein Erfolg sollte her, um die gute Ausgangslage für die Schlussrunde zu sichern. Entsprechend fokussiert und entschlossen präsentierte sich das Team und zeigte von Beginn an, dass es bereit war, für die wichtigen Punkte zu kämpfen. Mit der Schlussphase der Saison vor Augen war die Runde in Rickenbach-Wilen ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg zum angestrebten Saisonziel. Die Mannschaft war bereit, alles zu investieren, um dieses Ziel weiterhin in den eigenen Händen zu behalten.
Der STV Schlieren durfte nach einem intensiven und kräftezehrenden Spiel gegen Faustball Widnau 2 einen verdienten 3:2-Erfolg bejubeln. Bei sommerlichen Temperaturen und strahlendem Sonnenschein lieferten sich beide Teams während rund eineinhalb Stunden einen packenden Kampf auf Augenhöhe. Schlieren startete gut in die Partie und sicherte sich den ersten Satz mit 11:9. Auch im weiteren Verlauf blieb das Spiel äusserst ausgeglichen. Obwohl Widnau zweimal ausgleichen konnte, zeigte das Team aus Schlieren grossen Kampfgeist und liess sich nie aus der Ruhe bringen. Besonders in den engen Satzentscheidungen bewies die Mannschaft Nervenstärke und den unbedingten Willen, das Spiel für sich zu entscheiden. Im fünften und entscheidenden Satz mobilisierte Schlieren nochmals die letzten Reserven. Mit viel Einsatz, Teamgeist und Konzentration gelang es, den Satz mit 11:7 zu gewinnen und damit den umkämpften 3:2-Sieg sicherzustellen. Dieser Erfolg zeigt den starken Charakter der Mannschaft. Nach 1.5 Stunden voller intensiver Ballwechsel, harter Laufarbeit und grosser Hitze konnte sich die Schlieremer für den Einsatz belohnen. Ein Sieg, der vor allem dank Zusammenhalt, Kampfbereitschaft und einer geschlossenen Teamleistung möglich wurde.
Der STV Schlieren gewann die Partie gegen TSV Jona Faustball 2 mit 3:0 (11:7, 15:14, 11:5) und sicherte sich damit die nächsten wichtigen Punkte.Spielerisch blieb jedoch noch Luft nach oben. Gegen einen personell geschwächten Gegner gelang es dem Team über weite Strecken nicht, das eigene Potenzial auszuschöpfen. Zu viele Eigenfehler und fehlende Konstanz verhinderten einen souveräneren Auftritt. Besonders im zweiten Satz machte sich dies bemerkbar, als Schlieren trotz zwischenzeitlicher Vorteile bis in die Verlängerung kämpfen musste, um den Satz knapp mit 15:14 für sich zu entscheiden.Positiv hervorzuheben ist, dass die Mannschaft auch an einem nicht optimalen Tag die nötigen Lösungen fand und die entscheidenden Punkte gewann. Im dritten Satz zeigte Schlieren phasenweise, wozu das Team fähig ist, und brachte den Sieg mit einem klaren 11:5 sicher nach Hause. Unter dem Strich steht ein verdienter 3:0-Erfolg. Auch wenn die Leistung nicht den eigenen Ansprüchen entsprach, spricht es für die Mannschaft, dass sie ihre Aufgabe dennoch erfolgreich erledigte und die volle Punkteausbeute einfahren konnte. Nun gilt es, die gewonnenen Erkenntnisse mitzunehmen und in den kommenden Spielen wieder konstanter aufzutreten.
Nach der erfolgreichen Runde richtet sich der Fokus bereits auf die kommenden Herausforderungen. Weiter geht es am kommenden Samstag in Elgg, wo mit Faustball Elgg-Ettenhausen und Faustball Schwellbrunn zwei starke Gegner auf die Limmattaler warten. Mit derselben kämpferischen Einstellung und dem gezeigten Teamgeist will die Mannschaft weitere wichtige Punkte sammeln und ihre gute Ausgangslage im Hinblick auf das Saisonziel festigen. Viel Zeit zum Durchatmen bleibt jedoch nicht. Bereits am Montagabend steht das Cupspiel gegen Oberi auf dem Programm. Im Cup gelten bekanntlich eigene Gesetze, und das Team freut sich auf diese zusätzliche Herausforderung. Mit dem nötigen Selbstvertrauen und einer konzentrierten Leistung möchte die Schlieremer auch dort ihre Chance nutzen und den Schwung aus den letzten Spielen mitnehmen. Es warten also spannende Tage auf die Mannschaft . Die Voraussetzungen sind geschaffen, nun gilt es, den eingeschlagenen Weg konsequent weiterzugehen.
Für FBS Schlieren 1 spielten: Michael Munjekovic, Adrian Brühwiler, Dario Springer, Valentin Eitzinger, David Isenschmid, Andrea Fritschi