Trainingslager in Lido di
Savio vom 20. bis 27. April 2024
Berichte
Samstag, 20.04.2024 Hinfahrt
Rolf und ich fuhren am Samstag schon um 5:50h in Birmi ab. Das Ziel war es noch vor dem Gotthardstau durch den Tunnel zu fahren. So auf der Höhe von Arth-Goldau fing es an wie aus Kübeln zu giessen. Bald wurde aus dem Regen riesige Schneeflocken, die sich als Pflotsch auf der Strasse festsetzten. Zum Glück waren wir trotzdem schneller als die Schneewolke unterwegs. Bei Altdorf hatten wir sie abgehängt.
Plötzlich fingen die Signalisationen der Autobahn an gelb zu blinken…ist jetzt schon Stau?
Kurz vor dem Tunnelportal ging es nicht mehr weiter. Unser Navi meldete: Tunnel gesperrt! Laut TCS wegen technischer Störung. Uch, dauert das lange?
Zum Glück nicht und wir durften weiterfahren.
Die Schneewolke verfolgte uns. Sie schneite eine solche Menge auf die Gotthardautobahn, dass diese kurzfristig gesperrt werden musste, um die Fahrbahn wieder vom Schnee zu befreien. Leider bremste dies einige nachfahrende Trainingslagerteilnehmende etwas aus.
Bei der Raststätte Gotthard Süd machten wir eine kleine Pause und kauften Gipfeli und Kaffe. Unser Auto musste noch warten mit betankt zu werden, da wir nicht gewillt waren Fr 2.40 für den Liter Benzin zu bezahle. Dies holten wir in Chiasso nach.
Zum Glück war die Schlange vor dem Zoll noch nicht lange und wir waren subito in bella Italia.
Die Sonne war mittlerweile aufgegangen und schien vom makellosen, tiefblauen Himmel.
So, und nun fuhren wir km um km ohne anzuhalten Richtung Lido di Savio.
Je näher wir unserem Ziel kamen, je mehr Wolken zogen auf und pünktlich zur Ankunft vor dem Hotel Reno fing es an zu Regnen. Andrea und Bruno erreichten unser Ziel zur fast selben Zeit. Da wir um 12:00h noch nicht im Hotel einchecken durften, gingen wir zu viert in ein nahe gelegenes Restaurante Pizza essen.
Nach dem wir unsere Zimmer bezogen hatten, war es Zeit für einen Apéro im Bagno am Meer. Dort sassen schon einige von uns und bis zur Abendesszeit war die Bar gefüllt mit allen eingetroffenen FaustballerInnen.
Das Wetter war stürmisch, regnerisch und richtig kalt.
Der Znacht im Hotel war italienischer Art. Zuerst gab es Pasta (für die, welche es gemerkt hatten, dass man es bestellen musste) und dann separat nur Fleisch. Nach dem Dessert begaben wir uns in die Hotellobby. Die einen schauten den Eishockey Playoff Final mit Bier und die anderen genossen noch einen Absacker. Früher oder später fielen alle erschöpft, vom langen Anreisetag, ins Bett.
Montag, 22.04.2024
Nach einem wettertechnisch guten Sonntag war der Montag eines anderen Kalibers. Da wir das wussten, haben wir unsere 1. Trainingseinheit bereits am Sonntag absolviert und hatten für Montagmorgen ein freiwilliges Spieltraining angesagt.
14 Unentwegte gingen auf den Sportplatz und spielten bei sehr böigem Wind rund 2 Stunden Faustball. Wie immer hat Andri und Freddy für ein gutes Aufwärmen gesorgt, was sicher half, die kühlen Temperaturen einigermassen auszuhalten. Immerhin regnete es nicht auch noch.
Dies änderte sich dann am Nachmittag. Die Temperatur um 10 Grad und kurzer sintflutartiger Regen führte dazu, dass wir uns nach dem Mittagessen vorerst nicht aus dem Hotel bewegten. Nach einiger Zeit regnete es nicht mehr so stark und eine grössere Gruppe ging Richtung Cesenatico zum Shopping und konnte sich im Einkaufszentrum austoben und ein Glacé durfte natürlich auch nicht fehlen.
Am Abend wurden wir vom Hotel mit einem schönen Apéro rich überrascht. Sie gaben sich sehr viel Mühe und der Apéro war grossartig. Vor allem auch die mitgereisten Kinder konnten sich wunderbar austoben, da das Personal für Spielgeräte und Unterhaltung gesorgt hat. Alles in allem hat der Apéro allen Spass gemacht und wir gingen mit mehr oder weniger bereits gefüllten Bäuchen zum Nachtessen.
Nach dem Nachtessen gingen wir zum gemütlichen Teil über und der Abend verging im Fluge.
Dienstag, 23.04.2024
Der Dienstag startete mit einem frostigen Besuch auf dem Balkon um das Wetter und das Meer abzuchecken. Anschliessend gab es ein gemeinsames Frühstück, wo sich die fleissigen trainierenden für das frostige Training stärkten. Um 9 Uhr trafen wir uns dann auf dem Sportplatz, um die zwei Felder aufzustellen. Ein grosser Pluspunkt am Wetter heute, war dass es komplett windstill war und erst nach Trainingsende anfing zu regnen. Wie bis anhin gab es ein strukturiertes Training von unseren drei Trainern Freddy, Andri und Dani.
Zum Trainingsende gab es dann ein erfrischendes, nicht warm werdendes Bierchen beim Sportplatz Kiosk, bevor es unter die heisse Dusche und zum Mittagessen im Hotel ging. Der Nachmittag wurde dann leider etwas vom Regen geprägt und wir passten die Individuellen Pläne den Wetterbedingungen an. Nach dem Abendessen Stand dann noch das 4. Spiel des Playoff Finals zwischen dem ZSC und Lausanne an. Dank Dominik konnten wir auch dieses Spiel als Publicviewing Event in der Lobby schauen, nur leider war das Spiel wie das Wetter.
Mittwoch, 24.04.202
Wir schreiben den 24. April 2024, denn fünften Tag im Trainingslager in Italien vom STV Schlieren.
Der Tag begann um 08:00 Uhr morgens im Speisesaal, wo alle gemeinsam frühstückten, um gemütlich in den anstrengenden, dennoch spassigen Tag zu starten.
08:45 Uhr war Treffpunkt in der Lobby, damit wir alle zusammen zum Sportplatz gehen konnten. Angekommen mussten wir zuerst zwei Felder samt Umrandungen aufstellen, da diese am Tag zuvor abgebaut werden mussten, aufgrund einer Veranstaltung.
Das Training begann mit einem Einwärmen, das von Andri Kaiser geleitet wurde, und mit einem Einspielen, das von Freddy Wilke geleitet wurde.
Hier wurde uns schon klar, dass der Platz ein wenig mit Schlamm bedeckt war und der Ball deshalb, zum Teil, nur schlecht springen konnte. Das hat uns jedoch nicht aufgehalten, ein tolles Training durchzuführen, welches dann mit einem Schlagtraining und einem Deffensivtraining zugleich weiter ging. Zum Schluss des Morgens wurden noch ein paar Spiele im Gross-, sowie in einem Kleinfeld gespielt.
Um 12:00 Uhr kehrten alle zurück zum Hotel, wo uns ein leckeres Mittagessen um 12:30 Uhr als Belohnung und Erholung erwartete.
Als die Uhr 14:15 Uhr schlug, begann ein 30 Minütiges Workout am Strand, an dem freiwillig teilgenommen werden konnte, abgesehen von der Jugend, für die war es obligatorisch. Es wurden Kraft- und Dehnübungen unter Führung von Freddy durchgeführt. Nach den 30 Minuten ging es weiter zu einem Beachvolleyball Spiel. Es spielten vier gegen vier, mehrere Spiele, später drei gegen drei, bis um 17:30 Uhr. Am Ende wurden wir uns einig, dass wir doch lieber beim Faustball spielen, bleiben :).
19:30 Uhr gab es dann das Abendessen, welches von Unterhaltungen und einem spassigen Restabend gefolgt wurde.
Donnerstag, 25.04.24
Das Trainingslager war schon mehr als zur Hälfte um und wir hatten unseren freien Tag, hier teilte sich die Gruppe in zwei Lager 😉 Die einen Adrenalinjunkies gingen in den Freizeitpark Mirabilandia (alle Jungen) und die anderen machten sich auf den Weg ein weiteres Land auf ihrer Liste abzuhaken. Es ging nämlich nach San Marino, dies ist ein kleiner Staat mitten in Italien und war von uns aus in nur einer Stunde zu erreichen.
Es wurde so manch eigener Weg gewählt, um nach San Marino zu gelangen, aber irgendwie landeten wir doch alle im selben Parkhaus. Von da aus machten wir uns in kleinen Grüppchen auf, um dieses kleine Land zu entdecken. Der Weg war steil und wirklich warm war es leider auch nicht, aber dies hielt uns nicht davon ab, auf ein Gelati einkehren und eine Pizza im Freien zu essen.
Es gab den einen oder anderen Zwischenfall, ich sage nur geflutete Toiletten ;), aber alles in allem verbrachten wir einen wunderschönen Tag in guter Gesellschaft.
Nach einem gelungenen Tag gingen wir alle zusammen essen, denn durch den Tag der Befreiung, ein Feiertag in Italien, krochen alle aus ihren Löchern in unserem kleinen Dorf und die Restaurants machten ihre Türen für uns auf. Juhu endlich eine richtige italienische Pizza für uns. Nun den einen reichte eine nicht, gab zum Teil auch zwei 😉
Es wurde gelacht, dicke Schmatzer verteilt, gute Gespräche geführt, gleichzeitig natürlich den ZSC live verfolgt und wunderbar gegessen.
Durch und durch ein gelungener Abend welcher uns sicher in Erinnerung bleiben wird.