Freddy Wilke beim Zuspiel, Foto Stefan Emch
Ein Bericht von Freddy Wilke
Mit einem kleinen Kader im Feld und einem Lazarett neben dem Feld starteten wir in die nächste Meisterschaftsrunde. Im ersten Spiel trafen wir auf die Aufsteigerinnen aus Widnau. Trotz der klaren Ausgangslage fanden wir nur schwer zu unserem Spiel und traten über weite Strecken unsicher und fehleranfällig auf. Immer wieder schlichen sich unnötige Eigenfehler ein und auch in der Abstimmung fehlte die gewohnte Sicherheit. Dennoch gelang es uns, die Schwächen des Gegners auszunutzen und die entscheidenden Punkte für uns zu verbuchen. Obwohl die Leistung nicht unseren Erwartungen entsprach, konnten wir das Spiel mit 3:0 Sätzen für uns entscheiden.
Im zweiten Spiel wartete mit Kreuzlingen der aktuelle Tabellenführer auf uns. Von Beginn an war zu spüren, dass uns ein deutlich stärkerer Gegner gegenüberstand. Im ersten Satz hielten wir gut dagegen, verteidigten viele Bälle und konnten immer wieder eigene Akzente setzen. Trotz des starken Widerstands mussten wir den Satz knapp abgeben. Im zweiten Durchgang verloren wir dann komplett den Faden. Zu viele Eigenfehler, fehlende Konsequenz und mangelnde Kommunikation führten dazu, dass wir diesen Satz praktisch verschenken mussten. Umso erfreulicher war die Reaktion im dritten Satz: Wir fanden wieder zu unserem Spiel zurück, zeigten Kampfgeist und hielten lange auf Augenhöhe mit. Dennoch setzte sich Kreuzlingen am Ende aufgrund seiner Qualität durch und entschied auch diesen Satz für sich.
So nehmen wir aus dieser Meisterschaftsrunde einen Sieg und wichtige Erfahrungen gegen den Tabellenführer mit. Wenn wir wirklich an eine Finalrunde wollen und dort auch bestehen sollen, braucht es mehr Biss und Konstanz.