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Ein Bericht aus dem Limmattaler Tagblatt vom 25.07.201

Vize-Weltmeister Österreich war zu stark für die Schweizer Faustball-Nati. Die Gastgeber unterlagen bei ihrem Auftritt in Schlieren mit 0:4.

Die dunklen Wolken hingen bedrohlich über dem Sportplatz Unterrohr. Es drohte Ungemach von oben. Ausgerechnet zu jenem Zeitpunkt, als die Schweizer Faustball Nationalmannschaft ihr Testspiel gegen Vize-Weltmeister Österreich hätte austragen sollen. Die ersten Tropfen fielen, als die Kids ihr Schnuppertraining unter Anleitung der Nationalspieler aus Österreich und der Schweiz absolvierten.
Doch Petrus zeigte sich einsichtig mit den Schlieremer Faustball-Fans. Pünktlich zum Spielbeginn liess sich die Sonne blicken, und die Regenwolken verzogen sich. Auf dem noch immer leicht feuchten Rasen entwickelte sich in der Folge ein Faustballspiel, das geprägt war von starken Serviceschlägen.
Auf der Seite der Schweizer überzeugte Tim Egolf mit variablem Spiel, bei den Österreichern war es Routinier Jean Andreoli. Der gebürtige Brasilianer, der die Österreicher als Captain anführte, machte den Schweizer Hinterleuten das Leben schwer. Genauso wie später sein Ersatz Karl Mühlehner.

In der Abwehr nicht auf Augenhöhe
Auch die Wechsel, die der Schweizer Nationaltrainer Oliver Lang im Lauf der Partie vorgenommen hatte, konnten daran nichts ändern. So waren es die Gäste aus Österreich, welche die ersten drei Sätze jeweils mit 11:8 für sich entscheiden konnten.
Faustball Länderspiel Schweiz Österreich 2021
Foto: Mario Cibien

Erst in Durchgang Nummer vier konnten die Schweizer erstmals in Führung gehen. Dieses erfreuliche Zwischenresultat war jedoch nur von kurzer Dauer. Die Österreicher zeigten sich abgebrüht und sicherten sich auch den vierten Durchgang mit 12:10.
Damit endete die Partie vor den gut 300 Zuschauern auf dem Sportplatz Unterrohr etwas früher als erhofft. «Wir haben es leider nicht geschafft, in der Defensive mit den Österreichern auf Augenhöhe zu spielen», bilanzierte der Schweizer Nationaltrainer Oliver Lang. «Dennoch war es für uns ein tolles Weekend in Schlieren.» Und: «So komisch das nach der klaren Niederlage klingen mag – wir konnten einen Schritt vorwärtsmachen.» Allerdings liege noch viel Arbeit vor ihnen.

Lob und ein Geschenk aus Österreich
Zufrieden zeigte sich der österreichische Cheftrainer Martin Weiss. Er liess es sich nicht nehmen, im Platzinterview nach dem Spiel den Präsident des STV Schlieren, Daniel Laubi, aufs Spielfeld zu holen und ihm persönlich zu danken. Weiss lobte:
«Ihr habt uns alle Wünsche erfüllt. Hut ab für die tolle Organisation. Auch das Kids-Training am Nachmittag war eine tolle Sache.»
Er schenkte Laubi einen signierten Wimpel des österreichischen Nationalteams. «Fürs Klubhaus», wie Weiss sagte. «Vielleicht findet ihr in eurer Sammlung dafür einen besonderen Platz.»

Feuerwerk zum Abschluss
Das könnte durchaus sein, denn das Länderspiel vom Samstagabend war für die Schlieremer etwas Besonderes. Erst zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte gastierte die Schweizer Männer Nationalmannschaft in Schlieren. Die Premiere fand letzten Sommer statt, als sich die Schweizer Männer mit dem Team aus Deutschland gemessen hatten.
«Ich bin sehr zufrieden mit dem Event. Wir hatten Glück mit dem Wetter, und auch die Resonanz war gut. Toll, dass trotz der Sommerferien so viele Leute gekommen sind, auch wenn wir uns natürlich ein etwas ausgeglicheneres Spiel gewünscht hätten», sagte Laubi nach dem Länderspiel.
Davon liessen sich die Schlieremer die Faustballparty jedoch nicht vermiesen, sondern liessen im Verlauf des Abends mit einem grossen Feuerwerk ein weiteres Highlight folgen.

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