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Ein «palindromischer» Geburtstag! 10 Sätze gespielt, Spitzenballwechsel von 28mal, über 200 Spielminuten…

An diesem historischen Tag trafen wir uns alle um 09:15 Uhr in Will in der Sporthalle Ägelsee. Im ersten Spiel des Tages duellierten sich Hochdorf gegen Elgg, welches Hochdorf klar gewonnen hatte.
Wie zu früheren Spitzenzeiten kam es wieder einmal zu einem Ernstkampf zwischen Schlieren und Embrach. Sollte es wieder zu dieser Höchstspannung kommen oder war die Sache bereits klar? Das Vorrundenspiel verlor Schlieren mit 3:1.
Mit Siegeswille und Kampfgeist machten wir uns an den ersten Satz. In diesem lagen wir schnell 0:5 in Rückstand, dann nahm Rolf sein Time Out. Leider mussten wir diesen Satz abgeben mit 7:11. Im 2. Abschnitt konnten wir endlich unser Können ausspielen und nach Belieben punkten. Wir gaben das Zepter nie ab und gewannen mit 11:6. Der 3. Durchgang begann gleich wie der 1. Wir lagen schnell 0:5 im Rückstand, doch diesmal fanden wir auf unsere Spur zurück. Wir holten 4:5 auf und gingen sogar 8:6 in Führung. War dies nun der Durchbruch dieses Spiels? Nein, beim Spielstand von 9:7 konnte nur noch der Gegner punkten und gewann den Satz mit 9:11. In diesem Satz machten wir in der Offensive die meisten Fehler, was leider den Unterschied ausmachte. Der 4. Abschnitt war sehr umkämpft. Keiner konnte sich bis zum 6:6 absetzen. Mit druckvollen Angriffen hatten wir diesen Durchgang jeder Zeit im Griff und gewannen ihn mit 11:7. Natürlich wollten wir gleich weiterspielen und den Lauf mitnehmen. Es war nicht die klügste Entscheidung. Wir wurden nun regelrecht von Embrach überrollt. Ihre 0:5 Führung konnten wir im Entscheidungssatz leider nicht mehr wettmachen und verloren diesen 5:11.

Nun hatten wir eine Pause und Rolf versuchte die richtigen Worte und Motivationen zu finden, gelang ihm dies? Wir werden es sehen.

Spiel um Platz 7 und somit der Verbleib in der NLA
Eigentlich hätten wir genau diese Partie in 3 Sätzen nach Hause bringen müssen, denn Elgg hatte nur eine Angreiferin und machte den Rückschlag zu 90% mit geschaufelten Bällen. Und dies in der NLA!
Was war nur los mit Schlieren, lag das vorherige Spiel noch in den Knochen, oder war der Kopf nicht bereit für diese Aufgabe?
Die direkten Abnahmen gelang unseren Hinterfrauen meist sehr optimal und somit konnte ein schöner Aufbau stattfinden. Meist wollten wir einfach zu viel und hatten zu wenig Geduld. Dazu stand Elgg defensiv immer sehr gut und kompakt. Wir vergaben den ersten Satz durch unsere zu verbissenen Art an Elgg mit 6:11. Der 2. und 3. Abschnitt ging mit 11:8 und 12:10 an uns. Teilweise gaben wir wieder und wieder einen enormen Vorsprung ab und konnten eher knapp die Sätze für uns entscheiden.
Im 4. Durchgang wollten wir den Sack zu machen, schliesslich hatten wir bereits 9 Sätze gespielt und auch schon einige Stunden. Doch leider funktionierten die Zuspiele nicht mehr ideal und auch diverse Abnahmen waren auf einmal eher inkonstant. Dadurch verloren wir diesen Abschnitt sehr knapp mit 10:12. Nun folgte der Abschlusssatz für heute, war es auch der Letzte in der NLA?
Mit viel Kampfgeist und grosser Geduld spielten wir diesen Satz. Die mitgereisten Fans, vor allem von Silja machten sich lautstark bemerkbar. Vielen Dank an dieser Stelle. Leider fanden sonst ausser angeheirateten Fans niemand den Weg nach Will. Nun zurück zum Spiel. Es folgten lange Ballwechsel von bis zu 28mal hin und her (gemäss Schiri). Wer hatte nun die stärkeren Nerven? Zum Glück lag heute bei uns ein bisschen mehr drin und wir gewannen diesen Abschnitt mit 11:9. Der Jubel und die Erleichterung über den Ligaerhalt war riesig nach über 1.40 Stunden Spielzeit.

Fazit: Die Stimmung und der Kampfgeist waren zu 99% immer spürbar und es machte sehr viel Spass in diesem Team zu spielen. Rolf fand zu jedem Zeitpunkt die passenden Worte. Sorry für die vielen Nerven. Wir haben stehts zusammengehalten und haben nach dem 1. Spiel den Kopf nicht in den Sand gesteckt. Wenn wir uns noch weiter verbessern, die Berg- und Talfahrten sein lassen und jeder sein volles Potential abrufen kann, dann können wir im Sommer vielleicht für einige Überraschungen sorgen.

Für FBS Schlieren 1 spielten: Silja Abdel-Baseir, Jasmin Brühwiler, Joey Huang, Alessa Krautter, Michelle Krautter, Daniela Morscher und Friederike Wilke
Coach: Rolf Bühler

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