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Endlich starteten wir in die lang ersehnte Meisterschaft in unserem heimischen Unterrohr. Nach zahlreichen guten Trainings wollten wir unser Können in der Heimrunde zur Schau stellen. Auch wenn wir mit einigen kleinere und grösseren Verletzungen im Team zu kämpfen hatten, waren wir optimistisch.

Im ersten Spiel trafen wir auf unseren «Erzrivalen» Elgg, gegen den wir hart umkämpfte Matches in der Vergangenheit hatten. Bis anhin konnten wir aber jedes Spiel schlussendlich mit 3:2 für uns entscheiden. Wir starteten leider nicht wie erhofft ins erste Spiel. Wir kamen nicht durch mit den Angriffen und konnten somit nicht punkten. Teilweise mussten wir mehrere Male angreifen, um einen Punkt zu erzwingen. Die Stimmung im Team fehlte komplett und der Glaube an einen Sieg schien kaum vorhanden zu sein. Wir gaben die ersten zwei Sätze mit je 4:11 an den Gegner ab. Im dritten Abschnitt konnten wir das Ruder herumreissen. Mit Kampfgeist holten wir uns einen knappen Sieg mit 15:13. Der Wind und der neue Ball von Elgg machten es uns im vierten Satz nicht leicht. Zu viele Eigenfehler liessen unseren Traum vom erneuten Sieg gegen Elgg platzen und wir verloren den letzten Durchgang mit 8:11.
STV Schlieren – Elgg 1:3 (4:11, 4:11, 15:13, 8:11)
FBS Schlieren Frauen 1 Feld 2020
Im zweiten Match traten wir gegen den Titelanwärter Diepoldsau an. Auch wenn ein Sieg im Unmöglichen lag, hatten wir klare Ziele für dieses Spiel. Wir wollten eine gute Leistung erbringen und so dem Gegner Stand halten. Defensiv gelang es uns gut, die gegnerischen Angriffe sicher abzuwehren. Für die Angreifer bestand das Ziel, die Angriffe zu erzielen, welche sie in den letzten Trainings geübt hatten. Dies funktionierte nur wenig befriedigend. Die ersten zweit Sätze verloren wir mit 5:11 und 3:11. Im dritten Satz erspielten wir uns einen kleinen Vorsprung. Schlussendlich drehten die Spielerinnen von Diepoldsau diesen Satz aber noch und gewannen mit 8:11.
STV Schlieren – SVD Diepoldsau-Schmitter 0:3 (5:11, 3:11, 8:11)

Trotz einer soliden Defensivleistung konnten wir an unserer Heimrunde leider keine Punkte ergattern. Die Angriffe, welche wir in den Trainings geübt hatten, funktionierten unglücklicherweise nicht wie gewünscht. Trotzdem konnten wir – abgesehen von den ersten beiden Sätzen des heutigen Spieltages – unseren Kampfgeist offenbaren. In der Vergangenheit hatten wir auch schon weniger Konstanz im Spielaufbau gezeigt. Es ist also trotz Niederlagen ein Fortschritt ersichtlich. Jetzt ist es wichtig, weiterhin fleissig zu trainieren, um dann hoffentlich am 16. August in Neuendorf erste Punkte holen zu können.

Für FBS Schlieren Frauen 1 spielten: Silja Abdel-Baseir, Jasmin Brühwiler, Joey Huang, Alessa Krautter, Michelle Krautter, Daniela Morscher und Friederike Wilke (verletzt)
Coach: Rolf Bühler

Mit Larifari trudelten alle Spieler, sowie der Trainer nacheinander im heimischen Unterrohr in Schlieren ein. Nach diversen eigenen Vorbereitungen der einzelnen Spieler traf man sich wie gewohnt alle zusammen in der Kabine, um sich mental auf unser Tagesprogramm einzustellen. Anschliessend liessen wir uns noch in unseren neuen Tenues abfotografieren.

Im ersten Spiel stand uns Widnau gegenüber. Der Linksangreifer bereitete uns im ersten Satz viel Mühe und wir konnten unser gewohntes Powerfaustball nicht auf Anhieb abspulen. Dadurch gerieten wir Mitte des ersten Satzes mit 5:8 in Rückstand. Trotzdem liessen wir uns nicht gross aus dem Konzept bringen und konnten den enorm wichtigen ersten Satz doch noch nach Hause bringen mit 12:10.
Im zweiten Abschnitt fanden wir besser ins Spiel, jedoch bauten wir unseren Gegner Mitte Satz mit unnötigen Eigenfehlern auf. Nach mehreren schönen Angreifschlägen auf beiden Seiten setzten wir uns am Schluss doch wieder mit 12:10 durch und konnten somit auch den 2.Satz für uns entscheiden.
Der dritte Abschnitt war lange umkämpft, doch mit der 2:0 Satzführung im Rücken liessen wir schlussendlich nichts mehr vom Teller nehmen und brachten den Satz ins Trockene. Fazit des ersten Spiels: Trotz teils kritischen Spielstandes liessen wir die Köpfe nicht hängen und spielten mit einer ruhigen Mannschaftsleistung Ball um Ball für den Sieg.
FBS Schlieren 1 Feld 2020
Im zweiten Tagesprogrammpunkt stand uns RiWi gegenüber auf dem Spielfeld. Mit vielen Eigenfehlern des gegnerischen Teams im Angriff sowie unserem gewohnten Powerfaustball fertigten wir Sie mit 11:3 ab.
Wir wussten, dass dies zu einfach ging und im zweiten Satz gleich nochmals einen draufsetzen müssen, damit die RiWianer nicht ins Spiel kommen. Jedoch funktionierte dies nicht und unser Gegner ging wie die Feuerwehr los. Nach einem zwischenzeitlich 4 Punkte Rückstand konnten wir nichts mehr ausrichten. Der zweite Satz ging somit mit 6:11 an unseren Gegner.
Im dritten Abschnitt setzten wir das um, welches wir im zweiten Satz eigentlich im Sinn hatten. Wir gaben auf allen Positionen Vollgas und setzten unserem Gegner so richtig zu. Mit einer Riesenstimmung und mit grossen Emotionen siegten wir mit 11:5.
Der vierte und entscheidende Satz lief ähnlich ab wie der dritte. Mit grossen Rettungsaktionen, sauberen Zuspielen und grossartigen Angriffsschlägen setzten wir den Gegner unter Druck. Schnell zogen wir mit drei bis vier Bällen davon. Den ausgebauten Spielstand brachten wir sauber über die Runden und siegten somit mit 3:1 Sätzen.

Mit einer weiteren Vollrunde stehen wir zurzeit an der Spitze der Tabelle. Mit vier Siegen und acht Punkten ist aber noch nichts gewonnen. Wir müssen über die Sommerferien weiterhin hart trainieren und nach der Sommerpause weiter Vollgas geben.

Für FBS Schlieren 1 spielten Andrea Fritschi, Christian Steuer, Severin Holzer, Michael Munjekovic, Dario Springer, Swen Aebersold, Marcel Kunz (Coach)

Am vergangenen Samstag startete die erste Männermannschaft des FBS Schlieren in die verkürzte Feldmeisterschaft der NLB Ost. Dass die Jungs von Marcel Kunz heiss auf die Saison sind, konnte bereits in den Trainings festgestellt werden. In Wigoltingen traf man auf die Reservemannschaft des STV Wigoltingen, sowie des TSV Jona. Das Ziel war klar, es sollten zwei gute Partien abgeliefert und die ersten Punkte eingefahren werden.

Wigoltingen 2 – Schlieren 2:3 (7:11, 11:8, 11:8, 8:11, 10:12)
Schlieren – Jona 2 (11:5, 11:7, 11:5)

(Zu-) viel Kampfgeist
Bei der Auftaktpartie stand die Heimmannschaft des STV Wigoltingen 2, auf noch leicht nassem Terrain, gegenüber. Mit viel Kampfgeist wollte man diesem Gegner Paroli bieten. Im ersten Satz konnte Schlieren die Angriffsbälle gut entschärfen und im Gegenzug punkten. Die logische Konsequenz war der erste Satzgewinn mit 11:7. In den nächsten beiden Abschnitten bäumte sich Wigoltingen 2 auf und erwischte die Defensivabteilung das eine oder andere Mal unglücklich. Entsprechend verlor man die Sätze zwei und drei mit jeweils 8:11. Mit der drohenden Niederlage im Rücken wollten sich Schlieren über den Kampf nochmals ins Spiel zurückspielen. Auf langsam abtrocknenden Terrain konnten sich die Spieler wieder besser in Szene setzen und kämpften um jeden Ball. Somit konnte mit 11:8 der Satzausgleich realisiert werden. Damit waren die Schlieremer so richtig heissgelaufen. Die Spieler wollten den Sieg um jeden Preis. Beim Stand von 3:1 für Schlieren führte eine unglückliche Abwehraktion zu einer vermeintlichen Verletzung. Der Spieler biss auf die Zähne und spielte trotz Schmerzen weiter. Dies schien Schlieren vorerst zu lähmen. Beim Stand von 4:6 für Wigoltingen 2 wechselten die Mannschaften das letzte Mal die Seiten. Durch die gute Leistung am Service konnte sich Schlieren im Spiel halten und gegen Ende doch noch zum 9:9 ausgleichen. Es gelangen dann doch noch ein paar schöne Abwehraktionen und durch einen Zauberball konnte der zweite Matchball zum 12:10 genutzt werden. Die Erlösung über den 3:2 Sieg war riesig.

«Larifari»
Nach einer kurzen Pause stand bereits das zweite Spiel gegen den TSV Jona 2 auf dem Programm. Der Rasen war inzwischen komplett abgetrocknet. Man wollte den Schwung aus der ersten Partie mitnehmen und aus einer soliden Abwehr herausspielen um einen schönen Aufbau zu gewährleisten. Dies gelang jedoch nur bedingt. Teilweise bekundeten die Spieler Mühe mit den halblangen Angriffsbällen des Gegners. Der Trainer appellierte an die Spieler nicht nachlässig zu werden und konzentriert aufzutreten. Jona konnte zu keinem Zeitpunkt mit Schlieren mithalten. Die logische Folge war der 3:0 Sieg. Um für die nächsten Spiele bereit zu sein, muss der Fokus in den Trainings auf die Abwehr von vermeintlich einfachen Bällen gelegt werden, um einen soliden Aufbau zu ermöglichen. Zusätzlich muss die Abstimmung verfeinert werden.

Heimrunde
Die nächste Runde findet bereits am kommenden Samstag 04.07.2020 um 16:00 Uhr im Unterrohr in Schlieren statt. Dabei dürfen die Reservemannschaften der FG RiWi und Faustball Widnau empfangen werden. Um sich weiterhin in der oberen Tabellenhälfte festhalten zu können, würde sich die Mannschaft über lautstarke Unterstützung freuen.

Für FBS Schlieren 1 spielten: Swen Aebersold, Andrea Fritschi, Severin Holzer, Michael Munjekovic, Vinithan Naguleswaran, Dario Springer, Christian Steuer; Coach: Marcel Kunz

«Es ist wunderbar, dass wir wieder loslegen können» – Auch die Faustballer grüssen mit Ellbogen

Ein Bericht aus dem Limmattaler Tagblatt vom 21.06.20

In einer Woche starten die Faustballer in ihre verkürzte Feldsaison. Ein Augenschein im Training der Schlieremer in Zeiten von Corona.

Eine Plastikflasche mit Desinfektionsmittel steht beim Eingang zur Faustballanlage hinter der Unterrohrhalle in Schlieren auf einem runden Tischchen. Es ist das einzige auf den ersten Blick sichtbare Zeichen dafür, dass sich auch die regionale Sportwelt immer noch mit dem Coronavirus auseinandersetzen muss. Sonst gemahnt nichts an aussergewöhnliche Zeiten.

Auf dem herrlich grünen und bestens bespielbaren Rasen wärmen sich die Aktivteams der Männer und Frauen auf. Es steht ein weiteres Teamtraining im Hinblick auf die am 27. Juni startende Feldsaison an. «Es ist wunderbar, dass wir wieder loslegen können», freut sich Daniel Laubi. Der 58-jährige frühere NLA-Akteur präsidiert seit 2008 die Faustballriege des STV Schlieren und nimmt einen Augenschein. Zur Begrüssung reckt er, ganz regelkonform, dem Schreibenden den einen Ellbogen entgegen und lächelt. Star-Virologe Daniel Koch hätte seine helle Freude.

Vieles ist wieder wie in der Vor-­Corona-Zeit. Aber: Die Garderoben konnten diese Woche nicht benützt werden. Grund war jedoch nicht etwa ein Mikro-Lockdown in Schlieren. Sondern weil in der angrenzenden Sporthalle Unterrohr Floristenprüfungen stattgefunden haben, durften die Faustballer Halle und Garderoben sowie den eigenen Klubraum nicht betreten. Geduscht werden musste daheim. «Dafür haben wir natürlich vollstes Verständnis», sagt Laubi. Bei Bedarf mussten für einmal die öffentlichen Toiletten gleich neben dem Platz benutzt werden.

NLA-Frauen spielen ohne zwei prägende Figuren

Auf dem Rasen starten die Trainings. Auf der einen Seite orchestriert Rolf Bühler die Übungen des NLA-Frauenteams. Bühler ist ein Schlieremer Faustball-Urgestein und spielte früher lange Jahre in den höchsten beiden Ligen für die Limmattaler, zudem amtet er seit 2015 bei internationalen Partien als Schiedsrichter, arbitrierte beispielsweise vor zwei Jahren an der Frauen-Weltmeisterschaft oder letzte Saison am Europacup der Männer. «Der Rolf ist ein Fachmann und für uns ein Glücksfall», sagt Präsident Laubi. Mit einer drastisch verjüngten Truppe will man in erster Linie den Klassenerhalt schaffen. Ein Selbstläufer wird das kaum werden.

Mit Simone Eicher und Sabine Pfister gaben zwei Lichtgestalten des Schlieremer Faustballs altersbedingt ihren Rücktritt. Mit den beiden früheren Nationalmannschafts-Akteurinnen verbinden die Limmattaler ihre grössten Erfolge. Ab den späten 1990er-Jahren waren die Schlieremerinnen kaum zu besiegen, egal ob auf dem Rasen oder in der Halle. Sie reihten einen Erfolg an den nächsten. Auf die Frage, ob Eicher und Pfister einen Rücktritt vom Rücktritt geben könnten, schüttelt Laubi den Kopf. «Sie werden nicht mehr auf den Rasen zurückkommen.» Man wird sehen.

Richten sollen es in den kommenden Wochen und Monaten junge, hoffnungsvolle Talente. «Wir glauben an das Team.» Fakt ist: In den letzten Jahren konnten die Schlieremerinnen nie mehr an die glorreichen früheren Zeiten anknüpfen, in welchen sie fast unbesiegbar waren. Achtmal holten sie den Titel auf dem Feld, neunmal im Winter in der Halle. Damit halten sie weiterhin den Rekord an Meistertiteln. Klar, dass man in Schlieren keine Gedanken an einen möglichen Abstieg aus der Nationalliga A verschwendet. Nur: Ob das schmale Kader mit aktuell nur sieben Spielerinnen den Ansprüchen in der höchsten Liga genügen wird?

Die NLB-Männer müssen sich noch finden

Bei den NLB-Männern hat sich in den vergangenen Wochen und Monaten ebenfalls einiges getan. Die «Stimmungsmannschaft», wie sie Laubi charakterisiert, muss sich erst noch finden. «Sie können an einem guten Tag jeden Gegner schlagen, an einem schwachen Tag aber auch kaum ein Bein vors andere bringen.» Apropos: Beine machen soll dem Team eine Limmattaler ­Faustball-Koryphäe. Marcel Kunz leitete früher auch schon Schlierens NLA-Männerteam. «Ein Platz im ­Mittelfeld wäre für diese Mannschaft ein ziemlich gutes Ergebnis», sagt Kunz. Mehr dürfe man schlicht nicht ­erwarten.

Auch die Faustballriege des STV ­Schlieren wurde von der Corona-Krise gebeutelt. Die Einnahmen von ­Sponsoren gingen drastisch zurück, ­bereits geleistete Zahlungen an das ­gestrichene Trainingslager müssen als Verlust abgebucht werden, das neu angeschaffte Dress muss der Verein auch noch bezahlen. Bei einem ­Gesamtbudget von 100'000 Franken rechnet man laut Laubi mit einem ­Minus von rund 40'000 Franken in der Kasse.

«Wir unterstützen unsere Sponsoren»

Erst recht schaut man jetzt ­positiv in die Zukunft. Und hält für die treuen Geldgeber ein Zückerchen ­bereit. Laubi: «Wir drehen dieses Jahr den Spiess um und unterstützen unsere Sponsoren. Wir zeigen uns in der ­Krise solidarisch und verzichten dieses Jahr auf die Zahlung von Geldern.»

Ein «palindromischer» Geburtstag! 10 Sätze gespielt, Spitzenballwechsel von 28mal, über 200 Spielminuten…

An diesem historischen Tag trafen wir uns alle um 09:15 Uhr in Will in der Sporthalle Ägelsee. Im ersten Spiel des Tages duellierten sich Hochdorf gegen Elgg, welches Hochdorf klar gewonnen hatte.
Wie zu früheren Spitzenzeiten kam es wieder einmal zu einem Ernstkampf zwischen Schlieren und Embrach. Sollte es wieder zu dieser Höchstspannung kommen oder war die Sache bereits klar? Das Vorrundenspiel verlor Schlieren mit 3:1.
Mit Siegeswille und Kampfgeist machten wir uns an den ersten Satz. In diesem lagen wir schnell 0:5 in Rückstand, dann nahm Rolf sein Time Out. Leider mussten wir diesen Satz abgeben mit 7:11. Im 2. Abschnitt konnten wir endlich unser Können ausspielen und nach Belieben punkten. Wir gaben das Zepter nie ab und gewannen mit 11:6. Der 3. Durchgang begann gleich wie der 1. Wir lagen schnell 0:5 im Rückstand, doch diesmal fanden wir auf unsere Spur zurück. Wir holten 4:5 auf und gingen sogar 8:6 in Führung. War dies nun der Durchbruch dieses Spiels? Nein, beim Spielstand von 9:7 konnte nur noch der Gegner punkten und gewann den Satz mit 9:11. In diesem Satz machten wir in der Offensive die meisten Fehler, was leider den Unterschied ausmachte. Der 4. Abschnitt war sehr umkämpft. Keiner konnte sich bis zum 6:6 absetzen. Mit druckvollen Angriffen hatten wir diesen Durchgang jeder Zeit im Griff und gewannen ihn mit 11:7. Natürlich wollten wir gleich weiterspielen und den Lauf mitnehmen. Es war nicht die klügste Entscheidung. Wir wurden nun regelrecht von Embrach überrollt. Ihre 0:5 Führung konnten wir im Entscheidungssatz leider nicht mehr wettmachen und verloren diesen 5:11.

Nun hatten wir eine Pause und Rolf versuchte die richtigen Worte und Motivationen zu finden, gelang ihm dies? Wir werden es sehen.

Spiel um Platz 7 und somit der Verbleib in der NLA
Eigentlich hätten wir genau diese Partie in 3 Sätzen nach Hause bringen müssen, denn Elgg hatte nur eine Angreiferin und machte den Rückschlag zu 90% mit geschaufelten Bällen. Und dies in der NLA!
Was war nur los mit Schlieren, lag das vorherige Spiel noch in den Knochen, oder war der Kopf nicht bereit für diese Aufgabe?
Die direkten Abnahmen gelang unseren Hinterfrauen meist sehr optimal und somit konnte ein schöner Aufbau stattfinden. Meist wollten wir einfach zu viel und hatten zu wenig Geduld. Dazu stand Elgg defensiv immer sehr gut und kompakt. Wir vergaben den ersten Satz durch unsere zu verbissenen Art an Elgg mit 6:11. Der 2. und 3. Abschnitt ging mit 11:8 und 12:10 an uns. Teilweise gaben wir wieder und wieder einen enormen Vorsprung ab und konnten eher knapp die Sätze für uns entscheiden.
Im 4. Durchgang wollten wir den Sack zu machen, schliesslich hatten wir bereits 9 Sätze gespielt und auch schon einige Stunden. Doch leider funktionierten die Zuspiele nicht mehr ideal und auch diverse Abnahmen waren auf einmal eher inkonstant. Dadurch verloren wir diesen Abschnitt sehr knapp mit 10:12. Nun folgte der Abschlusssatz für heute, war es auch der Letzte in der NLA?
Mit viel Kampfgeist und grosser Geduld spielten wir diesen Satz. Die mitgereisten Fans, vor allem von Silja machten sich lautstark bemerkbar. Vielen Dank an dieser Stelle. Leider fanden sonst ausser angeheirateten Fans niemand den Weg nach Will. Nun zurück zum Spiel. Es folgten lange Ballwechsel von bis zu 28mal hin und her (gemäss Schiri). Wer hatte nun die stärkeren Nerven? Zum Glück lag heute bei uns ein bisschen mehr drin und wir gewannen diesen Abschnitt mit 11:9. Der Jubel und die Erleichterung über den Ligaerhalt war riesig nach über 1.40 Stunden Spielzeit.

Fazit: Die Stimmung und der Kampfgeist waren zu 99% immer spürbar und es machte sehr viel Spass in diesem Team zu spielen. Rolf fand zu jedem Zeitpunkt die passenden Worte. Sorry für die vielen Nerven. Wir haben stehts zusammengehalten und haben nach dem 1. Spiel den Kopf nicht in den Sand gesteckt. Wenn wir uns noch weiter verbessern, die Berg- und Talfahrten sein lassen und jeder sein volles Potential abrufen kann, dann können wir im Sommer vielleicht für einige Überraschungen sorgen.

Für FBS Schlieren 1 spielten: Silja Abdel-Baseir, Jasmin Brühwiler, Joey Huang, Alessa Krautter, Michelle Krautter, Daniela Morscher und Friederike Wilke
Coach: Rolf Bühler

Unser Team, Schlieren 5, war fast in Bestbesetzung nach Rafz zum Schlussspieltag gefahren. Einzig Wäle war im Ausland, konnte aber durch Reto würdig ersetzt werden. Unsere Mission: Platz 2 verteidigen. Unsere Gegner: Dietikon 2 und 3 sowie Wipikingen. Aber nun alles der Reihe nach:

Wie üblich, war das Gejammer vor den Spielen gross, ein Zwack in der Hüfte da, uh mein Rücken dort, etwas Weh überall, aber hey, wir hörten alle nur mimimimi… und gingen in die Spiele. Unsere Gegner waren die Teams auf den Plätzen 1, 3 und 4. Wir hatten also heute die grossen Brocken der aktuellen Meisterschaft und somit war klar, es mussten Punkte her, wenn wir unter den ersten 3 sein wollten, da alle 4 Teams sehr nahe beieinander waren.

Gegen Dietikon 3, dem Tabellenführer, gelang uns eigentlich ein ansprechendes Spiel, aber ab und zu waren ein bisschen viele Eigenfehler dabei, was zu eine nicht absolut zwingenden 1:2 Niederlage führte.

Im nächsten Spiel gegen Wipkingen spielten wir gross auf und bezwangen den Gegner souverän 3:0. Da Dietikon 3 gegen Wipkingen überraschen 0:3 verlor, war das letzte Spiel gegen Dietikon 2 entscheidend. Gewinnen wir das Spiel wären wir an erster Stelle, verlieren wir allerdings das Spiel, drohte Platz 4.

Im ersten Satz spielten wir sehr stark und gewannen ihn souverän, der zweite Satz war dann genau umgekehrt. Zu viele Fehler unsererseits und Dietikon spielte stark und holte den Satz, also musste der letzte Satz entscheiden. Wir hatten da die glücklichere Hand und gewannen, womit wir überraschend Sieger in der 3. Liga wurden. Über Rang 1 – 4 entschieden am Schluss genau 2 Punkte Differenz, was den Rang relativ zufällig machte. Über die ganze Saison gesehen, war unser Sieg zwar sicher nicht gestohlen, aber eben auch die anderen Teams waren definitiv auf Augenhöhe.

Der 1. Platz hiesse grundsätzlich, dass wir in die 2. Liga aufsteigen würden, aber da in der 1. Liga zwei Zonen zusammengelegt werden, ergeben sich mehrere Absteiger in die 2. Liga und so wie es aussieht gibt es keinen Aufsteiger von der 3. in die 2. Liga, was uns durchaus entgegenkommen würde. Da unser M4 in der 2. Liga auf dem letzten Platz landete und somit den Abstieg nicht verhindern konnte, wäre es für einmal auch bei einem Aufstieg kein Problem, da so unser M4 in der 2. Liga bleiben könnte.

Alles in allem war es sehr erfreulich, wie wir über die Saison gespielt haben. Das ganze Team war sehr kompakt und solidarisch und wir hatten immer eine gute Stimmung im Team. Herausragend am Schlussspieltag war sicherlich Bruno, der sich selbst übertraf und geniale Abschlüsse machte, aber auch der Rest von uns war sehr solide unterwegs. So macht es Spass! Herzlichen Dank an unseren Joker Reto, der sich vordankenswerterweise an diesem Spieltag zu Verfügung stellte und Walti würdig vertrat.

Überhaupt waren unsere Teams in Rafz an diesem Wochenende sehr erfolgreich! Sowohl in der 2. (Schlieren 3), wie auch in der 4. Liga (Schlieren 8) standen Teams von uns zuoberst in der Tabelle. Allen herzliche Gratulation von uns.

Ich möchte mich an dieser Stelle bei allen Mitspielern vom Schlieren 5 und unserem umtriebigen Captain für die tolle Hallensaison und das angenehme Klima herzlichst bedanken. Es war cool mit Euch!

Für FBS Schlieren 5 spielten: Christian, Dani, Reto, Bruno, Ralph und Claudine (abwesend Walti, verletzt Roger)

Berichte

  • F1: Ein enttäuschender Start in die Meisterschaftsrunde
    11-07-2020
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    05-07-2020
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    M1: Vi-Va-Vollrunde
    29-06-2020
    Am vergangenen Samstag startete die erste Männermannschaft des FBS Schlieren in die verkürzte Feldmeisterschaft der NLB Ost. Dass die Jungs von Marcel Kunz heiss auf die Saison sind, konnte bereits in den Trainings festgestellt werden. In W...
    F1+M1: Vorschau
    23-06-2020
    «Es ist wunderbar, dass wir wieder loslegen können» – Auch die Faustballer grüssen mit Ellbogen Ein Bericht aus dem Limmattaler Tagblatt vom 21.06.20 In einer Woche starten die Faustballer in ihre verkürzte Feldsais...
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    05-02-2020
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    M5: Wir kamen, sahen und siegten….völlig überraschend!
    03-02-2020
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    M1+2: 4. Rang in der NLB und 5. in der 1. Liga
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    Am letzten Sonntag wurde die Hallenmeisterschaft in der 1. Liga abgeschlossen. Bereits eine Woche früher fand das letzte NLB-Doppelwochenende statt. Männer 1 – NLB OstAls Aufsteiger startete die 1. Männermannschaft im November s...
    F1: Dritter Spieltag
    22-01-2020
    Auf dem 7. Zwischenrang mit zwei Punkten starteten wir in unsere letzte Qualifikationsrunde gegen Faustball Satus Kreuzlingen, FB Neuendorf und Audacia Hochdorf. In unserem ersten Spiel gegen Satus Kreuzlingen konnten wir erfolgreich auf die kurzen ...

Die komplette Liste aller Spielberichte findet ihr unter "Spielberichte".

Laufend Spielerinnen und Spieler gesucht

Es werden laufend Spielerinnen und Spieler für unsere Mannschaften in allen Ligen gesucht: Nati A, Nati B, 1. – 5. Liga und Jugend. Ehemalige Faustballer- oder Volleyballer-/innen, Anfänger oder auch solche die mal eine andere Sportart schnuppern wollen, sind herzlich willkommen. Wir bieten tolle Bedingungen wie Kameradschaft, Trainingslager, Meisterschaften, Turniere, Grillfeste, eigenen Clubraum mit Wirtschaft und Multimedia Center, Plauschturniere usw. Probetraining gefällig? Wir würden uns freuen Dich kennenzulernen! Unsere Trainingszeiten und -orte findest Du hier. Auf Deine Kontaktaufnahme freut sich Daniel Laubi: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Mobile 076 349 45 85 oder privat 044 730 49 25 oder der entsprechende Ressortleiter.