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Am späteren Samstagnachmittag wurde der Flughafen Zürich-Kloten von kleinen und grossen grünen Männchen/Weibchen überfallen und das Terminal C in Beschlag genommen. Nach der Abfertigung durch Scully und Mulder hatten alle ihr Gepäck eingecheckt und es blieb noch genug Zeit um ein Bierchen (oder auch zwei) zu geniessen, bevor der Flug nach Antalya begann.

Ein Bericht von Andi Dietiker

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Der Flug an sich verlief sehr ruhig und gemächlich. Nur die trockenen und staubigen Sandwiches, welche uns die Pegasus Airline offerierte, unterbrach durch lautes Geschmatze die Stille.
Um Mitternacht trafen wir endlich in Antalya ein. Zwei Cars holten die fast 80 grünen Männchen/Weibchen ab und fuhren die etwas müde Schar ins Hotel Emirhan nach Side. Nach einer ca. 50 Minütigen gemütlichen Fahrt kamen wir in Side an. Extra für uns hatte das Hotel ein Mitternachtsbuffet aufgestellt und wir bekamen schon einen ersten Eindruck vom freundlichen Service, dem guten Essen und der Hotelanlage.

Am nächsten Morgen schafften es nicht alle ans reichhaltige Frühstücksbuffet, doch es blieben ja noch 5 Tage um es wenigstens zu versuchen…
Roman Mattle informierte uns am frühen Nachmittag, was wir alles in der Hotelanlage anstellen können und gab uns auch ein paar Tips, wie man sich in Side und speziell beim Feilschen verhalten sollte. Anscheinend hatte Andri Kaiser jedoch nicht so gut zugehört. Nur so kann man sich erklären, dass er keine 500 Meter vom Hotel entfernt überteuerte Schuhe und erst noch gefälschte sich andrehen liess…
Ein Teil der munteren Schar machte sich auf um in die Altstadt nach Side zu spazieren, ein kleiner Teil blieb in der Hotelanlage und ein noch kleinerer Teil inspizierte die Sportanlage, welche leicht ausserhalb lag. Die Anlage erwies sich als wahrer Glückstreffer! Wimbledon Rasen mit grosser Zuschauertribüne, Garderoben mit gepolsterten Einzelsitze, separaten Duschkabinen, 4 (!) Launchens mit Flachbildfernseher, Massageräume und ein kleines Restaurant sollten unsere Trainings richtiggehend „versüssen“. Bruno war vom Rasen so begeistert, dass er bäuchlings darauf hechtete und ihn abknutschte. Die Felder waren vom Hotelpersonal bereits eingezeichnet und so mussten wir nur noch die Stangen aufstellen und die Leinen spannen. Nach getaner Arbeit fuhr uns der Shuttle-Bus ebenfalls in die Altstadt nach Side, wo auch wir bei einem Bierchen und feinen Meeresfrüchten den Tag ausklingen liessen.

Am Montag hiess es früh aufstehen um das erste Training absolvieren zu können. Wir wurden mit dem Car zur Aussenanlage chauffiert und die Begeisterung über den Platz war auch von den übrigen Mitgliedern gross. Bruno (the Body) war für das Einlaufen zuständig und forderte den einten schon nach wenigen Minuten einiges ab. Nach dem schweisstreibenden Aufwärmen wurde die bunt gemischte Truppe in drei Trainingseinheiten (Elite, Basis, Damen) aufgeteilt. Jede Gruppe hatte einen separaten Trainer und ein Feld, auf welchem fleissig trainiert wurde. Die Zeit verging wie im Fluge und gegen 12.00 Uhr machten wir uns schweissgebadet zurück auf den Weg ins Hotel. Das Mittagessen erwies sich als sehr schmackhaft und abwechslungsreich. Es war für jeden verwöhnten Gaumen etwas dabei.
Der Nachmittag verbrachten die meisten in der Pool-Anlage des Hotels oder gingen zum schönen Sandstrand hinunter. Bruno war auf einer Wasserrutsche etwas übermütig und stiess sich beim Hechtsprung heftig den Hinterkopf an. Ganz beduddelt musste er nachher ein Timeout nehmen und war erst am nächsten Tag wieder richtig fit.
Andi staunte nicht schlecht als ihm im Fitnessraum zwei bekannte Köpfe über den Weg liefen: Armin und Dübi, welche sich nicht für das Trainingslager angemeldet hatten, waren da! Nach einer freudigen Begrüssung steuerten die Beiden die Hotelpoolbar an und überraschten die übrigen Schlieremer mit ihrer Anwesenheit.
Der weitere Tag verlief mit Tischtennis spielen, Volleyball spielen, Baden und Massagen sehr harmonisch und gemütlich. Am Abend stärkten wir unsere Leber an der Hotelbar und liessen den Tag nochmals Revue passieren.

Das zweite Training am Dienstag begann wiederum mit dem Einlaufen von Bruno. Trotz Beule hetzte er uns unerbittlich auf dem Platz herum. Das Faustballtraining wurde etwas später von einem kurzen Platzregen unterbrochen. Nach ca. 20 Minuten hörte der Schauer auf und es konnte weiter trainiert werden.
Nach der Trainingslektion machten wir uns wieder über das reichhaltige Buffet her. Der Nachmittag wurde von den Leuten unterschiedlich verbracht: Pool, shopen, Bar, Strand, Tischtennis und Volleyball waren angesagt.
Am Abend war erneut die Leber stärken an der Hotelbar die meist genutzte Tätigkeit.

Das dritte Training am Mittwoch lief ähnlich ab wie die vorherigen. Bruno stresste uns beim Einlaufen und der technische Teil war wieder anspruchsvoll und abwechselnd. Das Faustballspielen kam diesmal mit ca. 1 Stunde auch nicht zu kurz.
Der Nachmittag wurde von einigen Jüngeren genutzt in dem sie ein Boot mit Crew gemietet hatten und auf dem Meer herumfuhren. Dabei kamen die Kultur (schöne Plätze, die angefahren wurden) und das Biertrinken nicht zu kurz. Kampfshopping in Side und vergnügliches Plantschen am Pool und Meer rundeten die Aktivitäten der Limmattaler ab.

Der Donnerstagmorgen stand im Zeichen des vierten Trainings. Einlaufen durch Bruno (der Typ wird einfach nicht müde) und ein Schlagtraining liessen unsere Muskeln schnell wieder müde werden.
Am Nachmittag nutzten viele die Möglichkeit den Wochenmarkt in Maraughat zu besuchen. Es wurde fleissig gefeilscht und eingekauft.
Jetskifahren oder Paragliding wurden ebenfalls von einigen unternommen.
Das Wetter schlug am späteren Nachmittag um und so wurden wir gezwungen unsere Aktivitäten an die Hotelbar zu verlagern. Der anschliessende Fussballmatch wurde mit zwei, drei Bierchen in der Lobby lautstark kommentiert.

Beim letzten Trainingstag spielte das Wetter wieder mit und zeigte sich nochmals von der sonnigen Seite. Beinahe die gesamte Schlieremer Meute fuhr in zwei Bussen zur wunderschönen Sportanlage. Alle waren motiviert und gaben nochmals ihr Bestes auf dem Platz.
Das Mittagsbuffet war wie immer reichhaltig und üppig. Die Wolken verdichteten sich stündlich und es war nur eine Frage der Zeit bis es zu regnen anfing. Um 15.30 Uhr war es soweit. Es goss wie aus Kübeln und wir flüchteten ins Hotel. An der Bar trainierten wir wiederum unsere Leber bis das letzte Nachtessen anstand.
Der Abschluss des Trainingslagers wurde anschliessend von allen gebührend und feuchtfröhlich gefeiert. Die Stimmung war super und laut. Daniel Laubi musste sich schon relativ früh verabschieden, da seine Leber den Alkohol nicht schnell genug verarbeiten konnte.

Am Samstagmorgen genossen wir zum letzten Mal das grosse Frühstücksbuffet. Schon früh mussten wir unser Sachen packen und uns reisefertig machen. Etwas neidisch verabschiedeten wir uns von der kleinen Truppe, die noch eine Woche anhängten.
Die zwei Cars holten uns pünktlich ab. Die Fahrt war schön und besinnlich bis zum Flughafen.
Beim Check-In musste einige das Übergewicht ihrer Koffer (Kampfshopping) teuer bezahlen. Der Rest verlief ordnungsgemäss und wir konnten pünktlich in die kalte und nasse Schweiz abfliegen.

Das Ferienlager, äh Trainingslager war ein sehr schönes Erlebnis. Die Südtürkei allemal eine Reise wert. Wir kommen wieder, wenn wir alle auch eine Einreisebewilligung bekommen…

Herzlichen Dank den grossen Organisierer Daniel Laubi und Roman Mattle, den Trainingsleitern, Bruno Seebacher, Daniel Vogel, Heinz Krautter, Daniel Laubi, Rolf Bühler und Ivo Meier.

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