Jubiläum 2013

Tatort: Donnerstag, 6. Juni, 19.00 Uhr im Hauptbahnhof beim Tourist Office in der Haupthalle Klimaverhältnisse: Wunderbar, warmes und schönes Wetter (wann hatten wir das dieses Jahr schon einmal?) Anlass: Altstadtbesichtigung im Rahmen der Jubiläumsaktionen Verantwortliche: 2 Reiseleiterinnen von Zürich Tourismus.

image

Eine Schar von schlussendlich 32 Faustballerinnen und Faustballern sowie Angehörigen kamen pünktlich zum Ausgangsort für die Altstadtführung im Hauptbahnhof. Einzig Ralph verpasste den Termin, was ihn sicherlich noch das ein oder andere Bier kosten wird. Unsere Gruppe wurde auf zwei Führerinnen aufgeteilt, die uns 2 Stunden lang durch die Altstadt von Zürich führen sollten, was durchaus auch den einen oder anderen Schweisstropfen erzeugte.

Die Führung fing zur Verblüffung der Meisten mit dem Beschrieb des Hauptbahnhofes an, wo wir viel Wissenswertes darüber erfuhren, was die Hintergründe dafür waren, dass im 18. Jahrhundert die Transporte von Waren und Menschen langsam auf die Schiene verlegt wurden, da ja früher praktisch alles übers Wasser von A nach B kam. Das die erste Bahn von Zürich nach Baden führte und Spanisch-Brötlibahn genannt wurde, war den meisten noch klar. Das Alfred Escher, ein früherer Visionär und Ingenieur, die treibende Kraft dahinter war, wussten schon ein bisschen weniger, dass er aber zur Finanzierung (unter anderem auch des Gotthardtunnels für die Bahn) gleichzeitig auch noch eine Bank gründete, war wohl nur den Wenigsten bekannt. Als wir herausfanden, dass er der Gründer der heutigen Credit Suisse war, war die Verblüffung komplett. Das er dazumal vor allem beim Bau des Gotthardtunnels das Budget offensichtlich gewaltig strapazierte und überzog und damit die Bank (als Hauptkreditgeberin) an den Rande des Ruins brachte, erinnerte den einen oder anderen durchaus an aktuellere Ereignisse aus den letzten Jahren. Es ospelte also auch schon früher! Er wurde übrigens ohne Abfindung mit Schimpf und Schande von der Bank entlassen, dafür steht vor dem Hauptbahnhof eine Statue von ihm. Auch nicht schlecht!

Viele waren auch verblüfft, zu erfahren, dass die Bahnhofstrasse eigentlich dort entstand, wo früher ein Teil der Befestigungsmauern der Stadt standen. Die Mauern wurden dann irgendwann geschliffen, da sie die Entwicklung der Stadt hemmten. Über die Urania (früher unter anderem ein Kloster und Waisenhaus) gingen wir auf den Lindenhof (früher eine römische Zitadelle und im Mittelalter Sitz eines Deutschen Königs) und erfuhren, dass Zürich zwar schon von den Pfahlbauern besiedelt wurde, das eigentliche Zürich aber nur entstanden ist, weil die Römer früh die Wasserwege als Transportmittel benutzten und im Übergang vom Zürichsee zur Limmat die Ware von grösseren auf kleinere Schiffe umgeladen werden musste. Die Römer fanden das so toll, dass sie an diesem Ort auch gleich einen Zoll erhoben, was Zürich zur Zollstadt machte. Spuren dieser Geschichte durften wir im Untergrund auf dem Lindenhof besichtigen.

Ebenso interessant war, dass das Gotteshaus grosser St. Peter oberhalb des grossen Zifferblattes auch noch eine Wohnung beinhaltete für den vor allem im Mittelalter wichtigen Feuerschauer. Da ja dazumal alles mit Holz gebaut wurde, konnte man leicht erahnen, was hätte passieren können, wenn ein Brand nicht schnell gelöscht werden konnte. Nach der Besichtigung der Überreste einer römischen Therme gings ins Niederdorf und auch dort wurde uns viel Wissenswertes vermittelt. Unter anderem erfuhren wir mehr über die dazu malige Entsorgung der Fäkalien und anderen netten Dingen und konnten auch einen sogenannten e-Graben besichtigen. Wir wissen nun, wofür die waren! Das Ding hatte einen Ein- und einen Ausgang und wurde nach hinten immer schmaler, was einigen von uns (diejenigen mit einem Luxusbody) schier zum Verhängnis wurde. Auch die ursprüngliche Bedeutung des Namens „Plumpsklo“ wurde anschaulich und führte vor allem beim weiblichen Geschlecht zu leichter Irritation.

Alles in allem ging die zweistündige Führung sehr kurzweilige über die Bühne und fand Anklang bei den Teilnehmern. Nach der Führung war nichts mehr geplant, da wir mit einer solch grossen Gruppe nirgends wirklich was reservieren konnten. Deshalb ergaben sich in der Folge kleinere Grüppchen, die je nachdem nach Hause gingen oder noch ein Weilchen in der Altstadt verweilten, den wunderbaren Abend genossen und dafür schauten, dass (hoffentlich) niemand unterhopft nach Hause kam.

shop btn

Laufend Spielerinnen und Spieler gesucht

Es werden laufend Spielerinnen und Spieler für unsere Mannschaften in allen Ligen gesucht: Nati A, Nati B, 1. – 5. Liga und Jugend. Ehemalige Faustballer- oder Volleyballer-/innen, Anfänger oder auch solche die mal eine andere Sportart schnuppern wollen, sind herzlich willkommen. Wir bieten tolle Bedingungen wie Kameradschaft, Trainingslager, Meisterschaften, Turniere, Grillfeste, eigenen Clubraum mit Wirtschaft und Multimedia Center, Plauschturniere usw. Probetraining gefällig? Wir würden uns freuen Dich kennenzulernen! Unsere Trainingszeiten und -orte findest Du hier. Auf Deine Kontaktaufnahme freut sich Daniel Laubi: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Telefon Geschäft 044 913 18 10 oder privat 044 730 49 25 oder der entsprechende Ressortleiter.