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Ein Bericht von Marcel Kunz und Marcel Liebi

Vergangenen Sonntag sollte sich zeigen, welche Teams sich für die Finalrunde qualifizieren und somit noch Chancen auf den Meistertitel haben. Schlieren 1 und 2 hatten sich in den ersten beiden Runden eine sehr gute Ausgangslage geschaffen. Schlieren 1 ging ungeschlagen in die 3. Runde und Schlieren 2 hatte nur das Vereinsderby gegen Schlieren 1 verloren.

Schlieren 2 hatte sich den Einzug in die Finalrunde als Saisonziel gesetzt und dafür musste idealerweise das erste Spiel gegen Jona 2 gewonnen werden. Schlieren 2 machte sich wacker ans Werk und konnte den ersten Satz trotz beachtlicher Gegenwehr aus Jona für sich entscheiden. Aber im zweiten Satz waren die Joner rasch Voraus und trotz einiger Aufholversuche konnten die Limmattaler den Rückstand nicht mehr wett machen, so dass Jona den Satz mit 8:11 für sich verbuchen konnte. Der dritte Satz war dann für die Limmattaler regelrecht zum Vergessen. Nichts klappte mehr, auf allen Positionen wurde unsicher gespielt und zu viele Eigenfehler gemacht. 4:11 lautete das klare Verdikt. Aber Schlieren 2 wäre nicht Schlieren 2, wenn man nicht aus so einer Situation die Chance wittern würde, über 5 Sätze spielen zu können. Und tatsächlich konnten die Limmattaler ins Spiel zurückfinden und sich gar noch etwas steigern. Auf der gegnerischen Seite schien zugleich der Druck zu steigen und es schlichen sich in wichtigen Momenten Fehler ein. Schlieren spielte zudem taktisch clever und bezwang Jona in den Sätzen vier und fünf mit jeweils 11:6. Somit war der Einzug in die Finalrunde für Schlieren Tatsache.
Doch lange konnte man sich nicht über den Erfolg freuen, gleich anschliessend an das Spiel gegen Jona musste Schlieren gegen Schaffhausen ran. Schaffhausen verpasste den Start in die Partie komplett und ohne viel zu machen konnte Schlieren den ersten Satz für sich entscheiden. Schlieren wähnte sich daraufhin bereits auf der sicheren Seite wo gleich Schaffhausen im zweiten Satz deutlich aufdrehte. 5:11 im Zweiten, war das Resultat. Schlieren war, wie in der vorherigen Partie, komplett von der Rolle. Zack, stand es 2:11. Schlieren änderte daraufhin seine Taktik und spielte wieder solider. Rasch war erkennbar, dass man das Spiel noch drehen konnte, was schlussendlich mit 11:8 und 11:5 auch gelang. Aber der Faustballtag für die Mannen aus Schlieren war noch nicht vorbei. Nach einem Spiel Pause wartete Beringen noch auf die Limmattaler. Unspektakulär, manchmal gar etwas zittrig konnten sich die Limmattaler mit 11:8, 14:12 und 12:6 durchsetzen. Eine Vollrunde für Schlieren 2!

Am Nachmittag griff dann auch Schlieren 1, der aktuelle Leader der 1. Liga, ins Geschehen ein. Ziel war es auch, die restlichen beiden Partien der Vorrunde ungeschlagen zu beenden.
Im ersten Spiel gegen Embrach stimmten noch nicht alle Mechanismen. Einige Abnahmen kamen noch nichts ins Zentrum und die Zuspiele waren noch zu unpräzis, sodass auch die Offensive noch nicht voll auf Touren kam. Trotzdem schaute ein problemloser 3:0-Sieg mit 11:7, 11:7 und 11:3, heraus. Aber immerhin war im dritten Satz eine deutliche Leistungssteigerung erkennbar.

Gegen Jona 3 begannen die Schlieremer dann im Tempo der Feuerwehr. Mit sicheren Abnahmen, exakten Zuspielen und unwiderstehlichen Schlägen am Service sowie aus dem Spiel wurde Jona an die Wand gespielt und so endete der erste Satz mit 11:2. In ähnlicher Manier ging es weiter und das gegen einen Gegner der gut besetzt war und in der Vergangenheit schon einige 1. Liga-Titel eingefahren hat. Mit 11:5 und 11:8 gewannen die Limmattaler auch die beiden weiteren Sätze. Beim Gratulieren mussten die Joner sogar selbst sagen, dass dies sackstark war von Schlieren 1.

Nun geht es in die Finalrunde, welche am Sonntag, 20. Januar 2019, ab 12.30 Uhr in Jona in der Sporthalle Rain, stattfindet. Die Chancen von Schlieren 1 auf den Titel und damit die Qualifikation für die Aufstiegsspiele zur NLB sind sehr gut. Auch Schlieren 2 hat gute Chancen auf eine Medaille.

Für FBS Schlieren 1 spielten: Swen Aebersold, Andrea Fritschi, Fabio Fritschi, Michael Munjekovic, Vinithan Naguleswaran, Dario Springer / Coach: Marcel Kunz, Co-Coach Andri Kaiser (verletzt als Spieler)

Für FBS Schlieren 2 spielten: Adrian Brühwiler, Manuel Bühler, Severin Holzer, Marcel Liebi, Ivo Meier, Simon Morscher, Christian Steuer

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