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Am Freitag Abend mussten wir um 19:00 Uhr im Hotel Thurgauerhof in Weinfelden eintreffen. Dort machten wir die Zimmeraufteilung. Danach trafen wir uns zum Abendessen.
Nach dem Abendessen kehrten wir in unsere Zimmer zurück um zu schlafen.
Morgenfrüh gab es Frühstück und danach bewegten wir uns alle in Richtung Sportanlage.
Auf dem Feld mussten wir uns einlaufen und warm machen. Wir waren total 7 Mädchen.
Im ersten Spiel machten wir ein Unentschieden, aber zum Glück gewannen wir die restlichen Spiele.
Am Abend gab es noch eine Vorstellung im Hotel - einen Clown. Danach gingen wir wieder zurück zum Sportplatz um uns das Länderspiel anzuschauen.
U14w JEP 2018
Am nächsten Tag, wieder nach dem Morgenessen, standen wir auf dem Feld gegen Oberösterreich (?), um den Einzug ins Finale. Leider hatten wir nicht die geringste Chance. Nacher spielten wir um den 3. Platz, was uns leider auch nicht gelang. Den ersten Satz verloren wir grosszügig, denn wir machten zu viele Eigenfehler. Der zweite Satz war ein Kopf an Kopf-Rennen. Vorerst führten wir ein paar Punkte aber die Deutschen(?) konnten aufholen und dann leider auch überholen. Leider fehlt uns ein bisschen Glück um den zweiten Satz zu gewinnen. Somit mussten wir uns mit einem vierten Rang zufrieden geben.

Alles in allem war es eine gute Erfahrung für uns. Zum Schluss schauten wir uns noch die Finalspiele der U 14 und um 18 an.
Danach ging es wieder nach Hause. Vielen Dank noch an Andri, dass er zu den Spielen kam.

Bereits ist unser Hallenturnier wieder Geschichte. Mit knapp 50 Teams war das Teilnehmerfeld recht gut besucht. Vor allem bei der Plauschkategorie war schön, dass nach dem letzten enttäuschenden Jahr wieder mehr mitmachten. Sogar ein deutsches Team nahm bei diesem Anlass teil. Leider enttäuschten ein paar Vereinsmitglieder mit unentschuldigtem Fernbleiben als Helfer.

Am Samstagmorgen waren vier Frauenteams im Einsatz. Jedes Team durfte eine Vor- und eine Rückrunde spielen. Als stärkstes Team setzte sich Diepoldsau durch. Bestes Schlieremer Frauenteam wurde 2.
Am Nachmittag waren die jüngsten Spieler im Einsatz. Auch hier spielten vier Teams. Mit grossem Elan waren die Kinder bemüht ihr Bestes zu geben. Die Coaches konnten erste Tipps geben wie wieder in der Halle zu spielen ist. Das setzten die jungen Sportler schon recht gut um. Elgg gewann diese Kategorie. Bestes Heimteam waren die Schlieren Tigers.
Gleichzeitig auf den Nebenfeldern waren die Bänklifaustballer im Einsatz. In einem kleinen Spielfeld duellierten sich 12 Teams, immer 2 gegen 2 Spieler. Bei diesem Spiel ist es immer schön anzuschauen ob ein Spieler eine gute Technik hat. Spannende Ballwechsel gab es in dieser Kategorie und manche Schweisstropfen fielen zu Boden. Sieger wurden die Red Hot Chilli Poppers.
Am Abend kam es zum grossen Plauschturnier. 19 Teams haben sich für diese Kategorie eingetragen. Teams mit den speziellen Namen, z.B. die superschlanken Bierbauchkugler, Ha kei Ahnig, Old Schmetterhand, Jesses, usw. spielten um Punkte. Aber nicht nur die gewonnenen Spielpunkte zählten, nein, auch gewürfelte Punkte trugen für das Schlussklassement bei. Tradition an diesem Anlass ist, dass immer das schlechteste und beste Team ausgezeichnet wird. Spannend ist auch, dass an der Rangverkündigung niemand weiss auf welchem Platz sein Team platziert ist. Den letzten Platz belegten die Holzwürmer. Vor allem beim Würfeln waren sie nicht so erfolgreich. Sieger dieser Plauschkategorie wurde das Team aus Deutschland, die Kälblefärber. Zum ersten Mal dabei und gleich den Sieg geschnappt. Beim Abholen des Preises sagten schon ein paar Spieler, dass sie beim nächsten Turnier ihren Titel verteidigen müssen. Wir sagen natürlich ja gerne! Beim gemütlichen und disziplinierten Ausklang in der Bar konnte noch einmal über bestimmte Situationen geschmunzelt werden. Auch hatten einige Schmerzen am Arm. Aber diese verschwinden wieder.
22. Faustball Hallenturnier 6. 7. Oktober 2018
Am Sonntagmorgen war die Kategorie 1./2. Liga angesetzt. Fünf Teams bestritten ihre ersten Partien in dieser Hallensaison. Sieger wurde das Team aus Schneisingen. Ein heimisches Team war nicht im Einsatz.
Zum grossen Finale diese Weekends war die Kategorie NLA/NLB. Auch hier bestritten 5 Teams ihre Spiele. Erstes gewöhnen an den Hallenboden war angesagt. Schliesslich waren einige erst noch auf dem Feld im Einsatz. Doch auch hier zeigten sie gleich der Ehrgeiz und es wurde geschlagen, geblockt, was das Zeug hielt. Auch spektakuläre Abnahmen waren bereits zu sehen. Schliesslich gewann Oberentfelden 1 im Finale gegen das Team aus Schlieren.
Im Grossen und Ganzem war das Turnier wieder ein schöner Anlass.Leider mussten wir einige Male Improvisieren, da einzelne Vereinsmitglieder meinten, dass sie unentschuldigt ihre Schicht nicht antreten müssten. Ein paar supernette Mitglieder, z.T. auch nicht Mitglieder, machten zu Ihrer Schicht noch eine zusätzliche oder sprangen selbstständig ein und kompensierten so die Ferngebliebene . Grossen Dank an alle Freiwilligen. Auch allen anderen sei natürlich herzlich gedankt, dass ihr euch eingesetzt und eure Schicht absolviert habt. Ich hoffe sehr, dass auch im nächsten Jahr sich viel melden um eine Schicht zu machen. Denn ohne geht es nicht. Sonst gibt es kein Hallenturnier mehr.
Auch herzlich bedanken möchte ich mich bei meinen OK-Mitgliedern. Ihr habt das auch dieses Jahr wundervoll gemacht!!!

Nächstes Turnier findet voraussichtlich am 5./6. Oktober 2019 statt. Helfer können sich jetzt schon melden.

Nach dem Aufstieg am grünen Tisch im letzten Jahr, war das Saisonziel klar. Ligaerhalt ohne an den Barragespielen teilnehmen zu müssen.

Der Meisterschaftsstart verlief aber noch nicht ganz nach Wunsch, nach 3 Runden hatte Schlieren erst einen Pflichtsieg gegen Affoltern im Trockenen. Dann kam aber der Turnaround mit einer grossartigen Leistungssteigerung. An den beiden Runden in Jona und Wilen gewannen die Limmattaler alle 4 Spiele, unter anderem auch gegen den Tabellenleader Riwi und das wichtige Spiel gegen den zweitletzten Affeltrangen.
Und dann endlich einmal konnten die Schlieremer auch zu Hause brillieren und holten in der 7. Runde nochmals 2 Siege. Damit grüsste man vom 5. Rang. Vor der letzten Runde war von Rang 3 bis Rang 8 noch alles möglich, so nahe lagen die Mannschaften beieinander. Nachdem in der Schlussrunde Riwi gegen Affeltrangen dann aber das 1. Spiel gewann, war damit der 7. Rang und der direkte Ligaerhalt bereits gesichert. Damit hätte Schlieren unbelastet aufspielen können. Damit war aber auch die ganze Spannung weg und der Wille ans Limit zu gehen, war nicht mehr da, sodass die beiden letzten Spiele verloren gingen.
Andri Kaiser 06
In Laufe der Saison konnten die Eigenfehler im Angriff deutlich reduziert werden. Auch die Zuspiele kamen immer näher ans Netz und in der Abwehr gewannen wir massiv an Stabilität. Aus 16 Spielen konnten sehr gute 14 Punkte erzielt werden. Mit 2 Punkten mehr wäre es der 5. Rang gewesen und mit 4 Punkten mehr, hätte es die Bronzemedaille sein können. Zusammenfassend eine Saison mit vielen Hochs und einigen Tiefs, aber einem ganz klaren Leistungstrend, der nach oben zeigt. Phasenweise spielten die Schlieremer wirklich spektakulären Powerfaustball wie eine NLA-Mannschaft.

Nach einer kurzen Pause wird ab Oktober wieder in der Halle trainiert. Auch hier werden wir versuchen uns an Nationalliganiveau heranzutasten und um den Aufstieg von der 1. Liga in die NLB ein Wörtchen mitzureden.

Für FBS Schlieren 1 spielten diese Saison: Swen Aebersold, Adrian Brühwiler, Andrea Fritschi, Fabio Fritschi, Andri Kaiser, Vinithan Naguleswaran, Dario Springer, Christian Steuer / Coach: Marcel Kunz

Und wieder war es einmal soweit. Ein toller Event für uns jung gebliebene Senioren wiederholte sich dieses Jahr in Neuendorf (SO). Die Schweizermeisterschaft für Ü40 fand in zwei Gruppen A und B statt.

Die letzten zwei Wochen wurde von Marcel Kunz dann auch für die akribische Arbeit genutzt, eine konkurrenzlose Truppe zusammen zu stellen. Mit Abwesenheiten von verschiedenen bekannten Leistungsträgern stellte sich die Mannschaftsaufstellung denn auch nicht gar so einfach dar, wie vielleicht die letzten Jahre. Vorsorglich starteten wir sodann in der Gruppe B. Doch wer denkt, dass die Gruppe B sich von der Gruppe A massiv unterscheiden würde, der irrt.

Unser erstes Spiel bestritten wir gegen Endingen. Kaum hatte das Spiel angefangen, war der erste Satz zu unseren Gunsten auch schon beendet. Im 2. Satz gab es dann ein kleines Aufbäumen von Endingen, jedoch kamen wir auch hier nicht ernsthaft in Bedrängnis. Endingen kam jedoch nach ihrem ersten verschlafenen Spiel mit 4 erspielten Punkten ohne Probleme in die Zwischenrunde.
Gegen Embrach gestaltete sich das Unterfangen zum Siegen dann doch etwas komplizierter. Die beiden hart umkämpften Sätze führten sowohl bei Embrach als auch bei uns zu Zählern. Somit benötigten wir gegen Horn nur noch einen Satz zur Direktqualifikation in die Halbfinals. Das Schonen unserer Leistungsträger (sind doch alle über 50 Lenze) für die Finalrunden führte dann auch dazu, dass Horn sich einen Satz gegen uns errang.
FBS Schlieren Senioren Feld 2018
Überraschend stellten wir dann fest, dass Dietikon in der Zwischenrunde Embrach den Schneit abgekauft hatten und wir kein zweites Vergnügen gegen Embrach haben durften. Dietikon stellte sich durch kleine Wechsel in der Stammformation dann auch tatsächlich widerstandsfähiger heraus, als zuerst gedacht. Aber unsere ausgeruhten Vordermannen spielten sich gleichwohl in einen Rausch und liessen Folge dessen auch nichts anbrennen. Die benötigen beiden Gewinnsätze waren Zeichen der Überlegenheit.

Wirklich auf die Welt kamen wir dann im Final. Oberentfelden mit seinem ehemaligen Nati A Schläger veranlasste uns zu taktischen Umstellungen im 2. Satz. Der Service bei Oberentfelden war einfach Punkt. So kurz und so sicher noch im Drei-Meter Bereich seitlich nach aussen gespielt, bedurfte erst einmal der Akzeptanz unserseits, dass dies keine Sonntagsschüsse und frei nach belieben immer wiederholbar waren. Sodann stand ab dem 2. Satz Manuel auf der Höhe von 5-6 Meter ab Netz, unsere Hintermannen ebenfalls nach vorne geschoben mit dem Risiko an die langen Bälle nicht rechtzeitig ran zu kommen. Es stellte sich als Erfolgsrezept dar, was eine solide Mannschaftsleistung unterstreicht. Natürlich wurde sodann der Weg über lange Bälle durch die Mitte gesucht. Souverän stach Manuel den einen bald ab, ein kurzer Versuch auf Marcel wurde ebenfalls verunmöglicht und auch Ivo fand 2 Meter vor der Grundlinie noch eine Direktabnahme für opportun, als Oberentfeden mit einem weiteren, zusätzlichen Anschlagfehler dann wirklich nicht mehr wusste, wo denn gegen uns im Service noch Punkte zu gewinnen seien. Und wenn die in extremis geretteten Bälle dann auch noch in den Drei-Meter Raum irgendwie schön gestellt wurden, so verwandelte Heinz diese mit Bedacht zu Zählern. Das Ende ist folglich schnell erzählt. Serviceerfolg, Abnahmeerfolg und Abschlusserfolg lagen auf unserer Seite und somit Satz 2 und 3 zum Schweizer Meistertitel der Senioren Kategorie B war die Folge dieses Wirkens.

Gratulation allen Beteiligten zu dieser ausgezeichneten Mannschaftsleistung.

Für FBS Schlieren Senioren spielten: Marcel Kunz, Manuel Bühler, Heinz Krautter, Roland Jungen, Roman Müller, Andi Dietiker, Daniel Laubi, Ivo Meier (abwesend: Christian Martin, Marcel Liebi, Rolf Bühler)

Auf dem Sportplatz Unterrohr in Schlieren fand die Finalrunde der Schweizermeisterschaften der U10 und U12 statt. An die 150 Nachwuchsspieler und – Spielerinnen in 24 Teams zeigten attraktiven Faustballsport bei guten Platzverhältnissen.

Schlieren gewinnt den ersten Nationalen Titel beim Nachwuchs
Bei der U12 standen nach der Vorrunde das ungeschlagene Affeltrangen und Schlieren als Gruppenerste fest. Affeltrangen musste in ihrer Gruppe die direkte Halbfinal Qualifikation dem STV Zizers überlassen und den Einzug ins Halbfinale über das Viertelfinale versuchen.
Schlieren startete nach anfänglicher Satzführung mit einer Niederlage in ihrer Gruppe. Im Verlauf der Zwischenrunde konnten sie sich steigern und gewannen die restlichen beiden Partien. Sehr knapp fiel in dieser Gruppe die Entscheidung um den direkten Halbfinal Einzug aus. Drei Teams, Schlieren, Dozwil und Rickenbach-Wilen waren punktgleich und die höhere Satzdifferenz (Unterschied) aus den Spielen untereinander gab für die Limmattaler den Ausschlag (3:2 gegenüber 3:3 und 2:3).

Die beiden U12 Halbfinalpartien bestritten Schlieren Lions – STV Affeltrangen (9:11, 11:8, 13:11) und STV Zizers gegen STV Dozwil (6:11, 8:11). Schlieren bekundete Mühe und konnte das Blatt erst im Verlaufe des zweiten Durchgangs wenden. Im Entscheidungssatz mussten sie beim Stande von 10:11 einen Matchball abwehren. Drei Punkte in Serie sicherte den Limmattalern dann noch den Finaleinzug. Der STV Zizers, betreut durch Hanspeter Brigger, fand kein Mittel gegen die stark aufspielenden Dozwiler. Sie mussten schliesslich die Thurgauer ziehen lassen.
Die Partie um den dritten Platz 3 zwischen Zizers und Affeltrangen war dann eine klare Angelegenheit. Die jungen Zizers zeigten zu wenig Entschlossenheit und Affeltrangen ihrerseits trumpfte gross auf. Sie sicherten sich in zwei Sätzen (11:3, 11:6) das bronzene Edelmetall.
Im Finalspiel zwischen Schlieren und Dozwil konnten die Thurgauer, die Schlieremer Lions nur im zweiten Satz fordern. In einer sehr spannenden Partie fand Dozwil kein Rezept gegen die Zürcher und mussten mit 7:11 und 10:12 eine bittere Niederlage einstecken. Sie hatten beim Stande von 10:7 drei Satzbälle, die sie nicht verwandeln konnten. Schlieren konterte abgebrüht und erzielte 5 Punkte in Serie zum Titelgewinn. Bei den Schlieremer war der Jubel natürlich gross und die vielen Fans feierten ihr Team ausgelassen. Schlieren gewann verdient den Schweizer Meister Titel 2018. Es ist der erste Nationale Titel überhaupt für die Nachwuchsabteilung der Limmattaler.

Rangliste: 1. Schlieren Lions, 2. STV Dozwil, 3. STV Affeltrangen, 4. STV Zizers, 5. STV Oberentfelden, 6. Rickenbach-Wilen, 7. SVD Diepoldsau, 8. TSV Jona, 9. FBV Ettenhausen, 10. TV Olten, 11. STV Staffelbach, 12. Satus Kreuzlingen

Schlieren mit dem U12 Schweizer Meister 2018

Auch dieses Jahr ein überlegenes FB Elgg bei den Jüngsten
Schlieren war mit zwei Teams vertreten, wobei sich nur die Tigers für die Finalrunde der besten 8 Teams qualifizieren konnte. Dieses Team spielte auf Augenhöhe mit den Gegner, konnte aber am Schluss die letzten Punkte nicht machen und verlor in der Vorrunde teilweise sehr unglücklich. Trotzdem die Leistung stimmte und lässt die Trainer zuversichtlich in die Zukunft schauen. Die Finals fanden demzufolge ohne Schlieremer Beteiligung statt. Elgg setzte sich sehr souverän als insgesamt bestes Team durch und sicherte sich verdient zum zweiten Mal in Folge, den Schweizer Meistertitel 2018!

Rangliste: 1. FB Elgg, 2. STV Affeltrangen, 3. STV Dozwil, 4. TSV Jona, 5. STV Adliswil, 6. STV Wigoltingen, 7. Schlieren Tigers, 8. FBV Ettenhausen, 9. Schlieren Pumas, 10. STV Walzenhausen, 11. STV Oberentfelden, 12. FV Kirchberg

 

Während den letzten Sonntagen am 26. August und 2. September fanden im heimischen Unterrohr die Jugend Schweizermeisterschaften der Kategorien U10 und U12 statt. Die U12 Lions wurden schon lange vor den Sommerferien daran erinnert, wie wichtig die letzten Trainingswochen vor dem wichtigen Turnier werden.
Wir fanden mit Roger Erni, Geschäftsführer der Sportmentalakademie, einen super Mentaltrainer, der während drei Lektionen mit uns arbeitete. So konnten wir uns direkt nach den Sommerferien optimal auf dieses Grossevent vorbereiten.

In der Vorrunde am 26. August ging schon sehr vieles für die Limmattaler Löwen auf. Aus fünf Spielen konnten fünf Siege gefeiert werden und Schlieren wurde so Gruppenerster.
Aus den zwei 6er Gruppen der Vorrunde wurden so drei 4er Gruppen in denen zuerst Gruppenspiele, dann KO Spiele stattfanden.

Die Zwischenrunde und Platzierungsspiele am 2. September waren für Schlieren kein Zuckerschlecken. Die Erstbegegnung gegen den Angstgegner Dozwil drehte sich nach gewonnenem erstem Durchgang schnell und Dozwil gewann mit 2:1 Sätzen. Die Schlieremer Kids mussten nun Gas geben, um in den vorderen Rängen mitmischen zu können.
Das taten sie auch. Die starken Jungs aus Jona konnten in zwei Sätzen mit 11:4 und 11:9 besiegt werden. Lorena Cassarino machte im zweiten Durchgang gegen Jona den Unterschied aus und brachte saubere Zuspiele, die verwertet werden konnten.

Doch da war noch dieses letzte, alles entscheidende Gruppenspiel gegen die starken Techniker aus Rickenbach-Wilen. Nach nervösem Start in den ersten Minuten, brachten die Lions den ersten Satz mit 11:8 ins trockene. Dann lief der Motor bei Schlieren rund und der zweite Satz konnte dank einer starken Angriffsserie klar mit 11:1 gewonnen werden.
So konnten wir uns über einen knappen Gruppensieg freuen und durften direkt ins Halbfinale einziehen, während zwei weitere Teams noch ein Viertelfinale bestreiten mussten.

Das Halbfinale stand gegen Affeltrangen an. Die Spieler kämpften von Anfang an um jeden Ball. Der erste Satz ging verdient an Affeltrangen mit 9:11. Die Lions wussten jetzt, wenn wir uns in den nächsten beiden Durchgängen nicht steigern, dann wird nichts aus dem Finale. Der zweite Satz verlief ähnlich wie in der Anfangsphase. Lange Ballwechsel, geduldige Defensive und nicht allzu mutige Abschlüsse beider Teams. Jedoch erkämpfte sich Schlieren das Glück und gewannen somit den zweiten Satz mit 11:8.
Der finale Abschnitt war an Spannung kaum zu überbieten. Beide Teams wurden kreativer, schlugen die Bälle cleverer und lasen das Spiel des Gegners. Bis in die Verlängerung rangen die Mannschaften, in der Schlieren den längeren Atem bewies. Das Match endete mit 13:11 für Schlieren. Wir standen im Finale!

Das Finale gegen den Angstgegner Dozwil. Ich fragte die Mannschaft direkt nach dem verlorenen ersten Match ob sie dieses misslungene Spiel gerne wiederholen würden. Alle antworteten mit Ja. Jedoch wäre Dozwil kein Angstgegner, wenn da nicht bei allen leichte Panik ausbrechen würde vor der Partie. Bevor es zu Schnappatmungen kam, haben wir uns leicht warm gemacht, um die Müdigkeit der letzten Spiele weg zu bringen.
Es kamen immer mehr Zuschauer um die anstehende Partie mitzuverfolgen, bis das Feld von einer grossen Menge umringt war. Die Anspannung stieg und der Schiri pfiff an.
Schlieren konnte nach einem 4:4 Unentschieden einen Dreipunkte Vorsprung zu einem 7:4 erzielen. Danach war der Bann gebrochen und der erste Satz ging mit 11:7 an Schlieren.
Dozwil drehte stark auf im zweiten Satz und ging Anfangs mit 3:1 in Führung. Die Limmattaler kämpften sich zum 4:4 hoch, wobei Dozwil noch eine Schippe drauflegte und eine Punkteserie bis zum Satzball bei 7:10 startete. Jetzt feuerten die heimischen Zuschauer umso mehr die Lions an. Man kam sich vor wie in einem Fussballstadion. Die Schlieremer legten zu, punkteten und glichen zum 10:10 aus.
Die Fans jubelten. Noch zwei Bälle bis zum Schweizermeistertitel. Anspiel Dozwil: Leine. Matchball für die Lions! Schaffen wir den fünften Punkt in Serie?
Das zweite Anspiel der Dozwiler landete im Feld und es entstand ein langer Ballwechsel. Ein scharfer Ball wurde von Manuel Maros hinten rechts entschärft und landete kurz vor der 3 Meter Linie. Melissa Maros stellte den Ball kerzengerade in die Luft, wobei Lana Paunovic draufhämmerte. Es erwischte den Mittelmann von Dozwil der den Ball nicht unter Kontrolle bekam. Das Spiel war gewonnen.
Die Fans stürmten das Feld, Spieler und Trainer hatten Tränen in den Augen. Die Arbeit hatte sich ausgezahlt! Schlieren ist erstmaliger Schweizermeister im Nachwuchs!
Schlieren Lions U12 Schweizer Meister 2018
Fazit
Geduldiges Spiel und ab und zu Mut bewiesen. Das Potenzial wurde an diesem Tag voll ausgeschöpft. Trotz eines sehr starken Teilnehmerfeldes, bewahrten die Kids aus Schlieren einen kühlen Kopf und spielten ruhig weiter.
Die Abstimmung stimmte. Jeder Spieler wusste was er zu tun hatte und stellte seine Bedürfnisse hinter die der Mannschaft.
Starke Fortschritte bei den Zuspielen. Nur mit einem schönen Zuspiel werden Punkte aus dem Spiel erzielt. Das lernte das Team schnell und trainierte die hohen Zuspiele.

Doch es gibt noch viel zu tun. Mit einem stärkeren Schlag wären mehr direkte Punkte möglich gewesen und man hätte so lange Ballwechsel verkürzen können. Das liegt jetzt in unserer Aufgabe dies zusätzlich zu verbessern.

Das Erfolgsrezept: Man nehme sieben talentierte Kids, einen zielstrebigen Trainer, einen nicht leicht zufrieden zu stellenden Nachwuchsverantwortlichen und so viele unterstützende Eltern wie möglich. Einmal im Mischbecher umgerührt, entstehen die Schlieren Lions.

Das Team der Lions
Lana, the Captain. Die Respektsperson mit den cleveren Schlägen ist die klare Chefin auf dem Platz.
Dukgyal, sagt einfach Dubsi, der Kamikazemann. Sein Schlagablauf ist Bombe. Spektakel ist sein Ding.
Melissa, die Arbeiterin. Mit ihren Zuckerpässen aus der Mitte holt sie das Beste für ihre Abschlussleute heraus.
Manuel, der mit dem Ball tanzt. Er wurde praktisch mit dem Ball am Fuss und an der Faust geboren.
Lorena, der Edeljoker und Co Coach brachte jederzeit Stimmung, Positivität und Leistung auf das Feld.
Raffael, der Ruhepol. Sind alle gestresst bleibt Raffi easy. Mit seinem eisernen Ehrgeiz wird er in jedem Training besser.
Nikola, der Mutige. Egal wie das Zuspiel kommt, Nikola holt mit seinem Hammer den Punkt heraus.

Danke
Danke Andi Dietiker für die Stunden, die wir zusammen an Konzepten und Verbesserungen gearbeitet haben!
Danke liebe Eltern für eure Akzeptanz an überzogenen Trainingsstunden und Zurückhalten am Spielfeldrand!
Danke Roger Erni für deine tollen Tipps und Tricks! Wir konnten alle viel von dir lernen.
Danke allen Helfer an diesen beiden Sonntagen! Ihr wart der Hammer!

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